Heizkosten:
So können Sie jetzt sparen!
In Deutschland explodieren die Gas- und Ölpreise. Bei einer 100 m²-Wohnung gehen schon jetzt im Jahr mehr als 1.000 Euro für Heizung und Warmwasser drauf. Einziger Ausweg: ein möglichst vernünftiger Umgang mit der teuren Energie – und ggf. ein Umbau.
BHW Immobilien und die Immobilienprofis von Immonet.de verraten Ihnen clevere Tipps rund um das Thema Heizkosten, mit deren Hilfe Sie bares Geld sparen können.
Wohnräume: Bloß nicht „überheizen“
In den USA ist es ein alter, verschwenderischer Brauch, Wohnungen bis zu dem Punkt aufzuheizen, an dem man im Haus keine Winterkleidung mehr braucht. Auch in Deutschland hat sich dies eingeschliffen. Doch das ist falsch: viele Räume sind zu warm. Das ist ungesund und kostet Geld. Schon ein Grad Celsius weniger spart rund 6 Prozent.
Deshalb: Regler runter! Die empfohlene Temperaturen für Arbeits-, Kinder-, Wohn- und Esszimmer liegt bei 20 bis 21 ˚C, Küche und Schlafzimmer sollten eine Temperatur von 16 bis 18 ˚C haben, im Bad sollten 23 ˚C herrschen. Faustregel für die Nacht: in allen Räumen 14 ˚C.
Wärme muss „fließen“ können
Die Wärme sollte ungehindert im Raum zirkulieren können. Dabei stören Verkleidungen, lange Vorhänge und Möbel vor den Heizkörpern. Versuchen Sie also, so viele Hindernisse wie möglich zu beseitigen. So kann die Wärme „fließen“.
Duschspaß statt Vollbad
Wer öfter auf ein Bad verzichtet und stattdessen die Dusche nutzt, spart nicht nur Wasser, sondern auch Energie. Hier gilt folgende Faustregel: Duschen verbraucht 30 bis 80, Baden 120 bis 200 Liter Wasser. Das Sparpotenzial bei einer vierköpfigen Familie beträgt also bis zu 250 Euro pro Jahr.
Sparen mit Brennwertkesseln
Wie steht es mit dem Heizkessel? Hier gilt: Öfter den Kessel auswechseln: Ein alter Standardgebläseheizkessel verliert allein im Stand-by-Betrieb bis zu 2,5 Liter Heizöl pro Tag – das sind 500 Euro, die ungenutzt durch den Schornstein gehen! Ein neuer Brennwertkessel (ab 4.000 Euro) reduziert die Verluste auf ein Fünftel. Prüfen Sie daher die Möglichkeiten eines Umbaus. Es gibt dafür zinsgünstige Darlehen. Infos finden Sie bspw. bei www.energiefoerderung.info.
Schauen Sie sich in Sachen Heizung nach Alternativen um. Diese gibt es zuhauf: Solaranlagen, Wärmepumpen oder Holzpelletkessel sind nur drei Möglichkeiten, mit deren Hilfe Sie in Sachen Heizung von Gas und Öl unabhängig werden können. Für die Anschaffung gibt es auch in diesem Jahr wieder Zuschüsse. Wie diese gestaffelt sind, können Sie u. a. unter www.bafa.de erfahren.
Mehr Gemütlichkeit am Kaminofen
Sorgen Sie für Gemütlichkeit, die obendrein auch noch günstig ist. Heizen Sie beispielsweise im Wohnzimmer mit einem Kaminofen. Die Heizung kann dann eine längere Pause machen.
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