Immer mehr Hauseigentümer, die sich regelmäßig über ihre hohen Stromrechnungen ärgern, sind dazu übergegangen, selbst Strom zu produzieren. Ökostrom ist umweltfreundlich und wird hoch subventioniert.
BHW Immobilien und die Immobilienprofis von Immonet.de zeigen die Vorteile von Fotovoltaik-Anlagen auf und nennen die wichtigsten Förderungsmöglichkeiten, von denen Sie unter Umständen profitieren können.
Das „Erneuerbare Energien Gesetz“ sichert privaten Stromerzeugern, die ihre Fotovoltaik-Anlage noch 2007 in Betrieb nehmen, 49,21 Cent je eingespeister Kilowattstunde zu. Und das 20 Jahre lang. Wie lange es dauert, bis sich die Investition amortisiert hat, hängt vom Kostenaufwand und vom Ertrag ab. Im Zuge steigender Energiepreise und in Verbindung mit staatlichen Förderprogrammen hat die Fotovoltaik in den vergangenen Jahren jedenfalls einen regelrechten Boom erlebt. Bei der Anschaffung sind die Module der teuerste Faktor. Für jedes installierte Kilowatt kann man rund 5.000 bis 6.000 Euro rechnen.
Fotovoltaik – Was ist das?
Unter Fotovoltaik versteht man die Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energiemittel so genannter Solarzellen. Diese bestehen aus dem Halbleiter Silizium, das die Eigenschaft hat, nach einer speziellen Aufbereitung unter Lichteinwirkung elektrisch leitfähig zu werden. Um den gewonnenen Gleichstrom in das öffentliche Stromnetz einspeisen zu können, muss er von einem Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt werden.
So funktioniert die Förderung
Das Förderungsprogramm der KfW für Fotovoltaik-Anlagen kann unter anderem von Privatpersonen, gemeinnützigen Investoren, Freiberuflern und Landwirten genutzt werden, die kleinere Fotovoltaik-Anlagen errichten, erweitern oder erwerben möchten. Die KfW stellt dann langfristige, zinsgünstige Darlehen bereit, bei denen in den ersten Jahren keine Tilgung gezahlt werden muss. Die maximale Darlehenshöhe liegt bei 50.000 Euro.
Achtung: Anschlussfinanzierungen und gebrauchte Anlagen sind von einer Förderung ausgenommen.
Dennoch: Ohne staatliche Förderung ist Fotovoltaik nicht konkurrenzfähig. Da die Anschaffungskosten für eine Fotovoltaik-Anlage nicht signifikant gesunken sind, führt dies dazu, dass die Investition nicht immer lohnend ist. Auf der anderen Seite ist aber zu bedenken, dass ein großer Teil der Folgekosten der konventionellen Energieerzeugung nicht in die heutigen Energiepreise mit eingehen. Eine Fotovoltaik-Anlage ist damit eine Investition in den Klimaschutz. Der Kauf einer Solaranlage lohnt sich nur, wenn sie wenigstens 20 Jahre hält. Das bedeutet mindestens 20 Sommer und 20 Winter, extreme Temperaturschwankungen, Regen, Stürme und Schnee. Diesen Einflüssen müssen die Module trotzen.
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