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Auf dem Weg in die eigenen vier Wände –

So viel Haus ist drin

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Eigenkapital, Kredit, monatliche Belastung: Fragen Sie nicht, wie viel Geld Sie für ein Haus brauchen, fragen Sie, wie viel Haus für Ihr Geld drin ist.

BHW Immobilien und die Immobilienprofis von Immonet.de geben Ihnen Tipps, wie Sie richtig kalkulieren.

Das Budget – ein leidiges Thema. Mit einem Baukredit bindet sich der Immobilienkäufer bis zu 30 Jahre. Das heißt: Sie müssen sich die Raten langfristig leisten können. Ermitteln Sie deshalb vorab Ihre monatliche Belastbarkeit. Ziehen Sie vom Einkommen alle Ausgaben ab.

Fair rechnen, Sicherheitspolster einbauen

Ganz wichtig: auch jährliche Zahlungen, z. B. für Versicherungen, berücksichtigen. Der Rest steht für Zinsen und Tilgung zur Verfügung. Und: Kalkulieren Sie nicht zu knapp. Unvorhergesehene Ausgaben (z. B. Autoreparatur) müssen auch weiterhin drin sein.

Für Eigentümer fällt zwar die Miete weg, die Nebenkosten sind aber höher. Instandhaltung, Grundsteuer, Wohngebäudeversicherung kommen auf Sie zu. Als Faustregel sollten Sie pro Quadratmeter 1,50 Euro veranschlagen.

Stichwort Eigenkapital.

Hier gilt: Je mehr Ersparnisse Sie haben, desto besser. Mindestens 20 Prozent sollten es in jedem Fall sein. Bedenken Sie dabei: Die Sollzinsen Ihres Baukredites sind in der Regel höher als Guthabenzinsen, die Sie erzielen können. Mobilisieren Sie deshalb möglichst alle Reserven: Sparkonten, Festgelder, Aktien und Investmentfonds. Oft beteiligen sich Eltern mit einer Schenkung oder einem Vorerbe. Besteht ein Bausparvertrag, der noch nicht Zuteilungsreif ist, kommt beispielsweise eine Zwischenfinanzierung in Frage.

Achtung: bei Lebensversicherungen lohnt sich meist ein vorzeitiger Ausstieg nicht!

Eigenleistung: Kosten reduzieren

Wenn Sie beim Bau selbst Hand anlegen, können Sie die Kosten reduzieren. Bleiben Sie hierbei aber realistisch. Mehr als 15 Prozent Ersparnis sind auch bei handwerklich Begabten nicht drin.

Ein Teil Ihres Eigenkapitals geht für die Kaufnebenkosten (Makler, Notar, Grunderwerbsteuer – insgesamt ca. 10 Prozent) drauf. Wenn Sie zusätzlich 50.000 Euro in den Kaufpreis stecken und außerdem pro Monat etwa 1.100 Euro zahlen können, reicht das bei den aktuell immer noch günstigen Zinsen (knapp 5 Prozent bei 10 Jahren Zinsbindung) zusätzlich für einen Kredit von etwa 200.000 Euro (inkl. zwei Prozent Tilgung). Das Haus darf dann also 250.000 Euro kosten.

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