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Immobilienfinanzierung:

Der Mix macht` s!

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Immobilienkäufer und Häuslebauer haben bei der Finanzierung die Qual der Wahl. Die meisten Menschen, die sich für eine eigene Immobilie entscheiden, müssen die Ausgaben dafür bei einem oder mehreren Geldinstituten finanzieren.

BHW Immobilien und die Immobilienprofis von Immonet.de sagen Ihnen, wie Sie bei der Finanzierung die richtige Mischung finden können.

Zur Finanzierung stehen verschiedene Kreditformen zur Verfügung. Ein klassisches Finanzierungsinstrument ist das so genannte Annuitätendarlehen. Es wird oft von Banken zur Finanzierung angeboten und ist weit verbreitet. Die monatliche Rate setzt sich aus Zinsen und Tilgung zusammen. Dies bedeutet, dass der Kreditnehmer bereits während der Laufzeit mit jeder Rate einen Teil seines Darlehens wieder an die Bank zurückzahlt. Der zweite Teil der Rate besteht aus den Zinsen. Die Zinsen sind die Vergütung (der Gewinn) für die Bank oder den Kreditgeber. Immer noch sind sie für ein Annuitätendarlehen vergleichsweise niedrig.

Vorsicht bei versteckten Nebenkosten

Beim Zinsvergleich sollte man sich nicht auf eine einzige Bank verlassen, sondern mehrere Angebote einholen und vergleichen. Doch Vorsicht: Der Effektivzins ist nicht der alleinige Bemessungsfaktor. Eine ganze Reihe von versteckten Nebenkosten ist in ihm nicht enthalten. Dabei handelt es sich um: Schätzkosten, Bereitstellungszinsen, Teilauszahlungszuschlag, Kontoführungsgebühren, Effektivzins und Nebenkosten. Bei den Nebenkosten sind die Kreditinstitute sehr kreativ, um zusätzliche Gewinnmöglichkeiten zu kaschieren. Sollten die Nebenkosten zu undurchschaubar sein, so sollte man sich den Gesamteffektivzins oder den so genannten tatsächlichen Effektivzins von der Bank ausrechen lassen. Er enthält alle Nebenkosten. Mit dem Gesamteffektivzins ist ein Angebotsvergleich ohne Probleme möglich.

Eine andere, weit verbreitete Möglichkeit zur Finanzierung ist ein Bausparvertrag. Damit kann man nicht nur eine Geldanlage und eine zinsgünstige Baufinanzierung erreichen, sondern sich unter Umständen auch staatliche Förderungen sichern. Gefördertes Bausparen ist heute schon ab dem 16. Lebensjahr möglich. Bei der Bausparkasse seiner Wahl schließt man einen Bausparvertrag ab. Dort zahlt man Monat für Monat Beiträge ein und kann darauf auch noch Zulagen erhalten. Ist ein bestimmter Anteil der Ansparsumme angesammelt, kann der Sparer sich sein Guthaben auszahlen lassen oder ein zinsgünstiges Darlehen in Anspruch nehmen. Vorteil des Bauspar-Darlehens ist, dass es zinsgünstig ist. Darüber hinaus sind die Darlehenszinsen gleich bleibend, was Planungssicherheit für die eigenen Finanzen bedeutet.

Niedriges Zinsniveau sichern

Welche Zinsbindungsfrist ein Kredit haben sollte, hängt von der Lage am Kapitalmarkt ab. Bei niedrigen Zinsen fällt die Entscheidung für eine langfristige Bindung leicht. Nach Einschätzung von Fachleuten sollte man sich das niedrige Zinsniveau mit einer Laufzeit von bis zu zehn Jahre sichern.

Risikoreich ist die Finanzierung durch eine Kapitallebensversicherung. Dabei schließt der Immobilienkäufer eine Lebensversicherung ab. Für die Bezahlung des Kaufpreises bekommt er ein tilgungsfreies Darlehen. Am Ende der Laufzeit des Kapitallebensversicherungsvertrags dient die Auszahlung zur Tilgung des Kredits. Dabei ist nicht garantiert, dass die Versicherung die vorhergesagten Überschüsse auch tatsächlich erwirtschaftet. Unter Umständen drohen hohe Verluste.

Möglichst viel Eigenkapital einbringen

Egal, wie man finanziert, wichtig ist immer ein möglichst hoher Eigenkapitalanteil. Fachleute empfehlen, mindestens 20 Prozent der Finanzierungssumme in Form von Eigenkapital zur Verfügung zu haben. 40 Prozent sorgen bereits für eine deutlich günstigere Finanzierung.

Auch sollte man auf eine hohe laufende Tilgung achten. Je höher die laufende Tilgung ist, desto schneller sinkt die Schuldenlast. Dazu bietet eine Sondertilgung die Möglichkeit, bereits während der Vertragslaufzeit größere Einmalbeträge an die Bank zu zahlen, ohne dafür eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen zu müssen. In jedem Fall sollte man diese Möglichkeit in den Vertrag aufnehmen lassen. So kann man etwa im Falle einer Erbschaft oder bei Fälligkeit eines Sparvertrages einen Teil seines Darlehens außer der Reihe tilgen.

Informieren sollte man sich in jedem Fall über regionale Finanzierungsprogramme, mit denen Verbraucher vom Staat gefördert werden. Wichtig: Auch bei der Immobilienfinanzierung sollte man Risikostreuung betreiben und nicht nur auf eine Finanzierungsform setzen.

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